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SUMMARY:Konfuzius-Institut München: War Goethe ein Mandarin? – Zur Aktualität eines deutschen Klassikers in China
DESCRIPTION:Goethes Horizont war weit; und reichte bis nach China. Bereits 1813 schrieb er an seinen Freund Knebel\, er wolle sich „dieses wichtige Land“ aufsparen\, „um sich dorthin im Falle der Not zu flüchten“. Tatsächlich begann Goethe 1827 in seinem Gedichtzyklus “Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten; eine geistige Reise nach Fernost“ und stellte sich dort als „Mandarin“ vor: als Vertreter einer chinesischen Bildungselite\, in bewusster Abgrenzung zu dem\, was er als europäische „Verzwergung in Richtung Mittelmäßigkeit“ empfand. \nWas bedeutet dieser geistige Auswanderungsgedanke heute? Und wie ist die aktuelle Relevanz von Goethes China-Bild zu verstehen – insbesondere im Licht der von Deng Xiaoping eingeleiteten meritokratisch-orientierten Bildungsrevolution und Chinas daraus resultierenden Aufstieg in der neuen multipolaren Weltordnung? \nDiesen Fragen  widmet sich Dr. Manfred Osten\, ehemaliger Diplomat und Generalsekretär der Humboldtstiftung mit langjähriger Fernosterfahrung. Sein Vortrag schlägt die Brücke von Goethes Denken zur gegenwärtigen weltpolitischen Lage\, und fragt\, wie sich die wachsende Goethe-Rezeption in China im Kontext dieser Entwicklungen einordnen lässt. \nÜber den Referenten:  \nDr. Manfred Osten studierte Rechtswissenschaften\, Philosophie\, Musikwissenschaft und Literatur in Hamburg und München. 1969 promovierte er mit einer Arbeit zum Naturrechtsbegriff bei Schelling. \nNoch im selben Jahr trat er in den Auswärtigen Dienst ein. Seine Laufbahn führte ihn u. a. nach Frankreich\, Kamerun\, Tschad\, Ungarn\, Australien und Japan. 1993 übernahm er die Leitung des Osteuropa-Referats im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung\, von 1995 bis 2004 war er Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung. \nAls Autor\, Kulturwissenschaftler und Musikliebhaber widmet sich Osten seit Jahrzehnten dem Dialog zwischen Europa und Asien\, insbesondere in der Goethe-Rezeption. Dass Goethe und globale Fragestellungen für Osten eng zusammengehören\, zeigt auch seine Publikation Die Welt\, “ein großes Hospital“ (Wallstein Verlag)\, in der er Goethes Denken im Zeichen weltweiter Krisen neu liest. \nWeitere Informationen
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