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SUMMARY:Konfuzius-Institut München: Goethe und China: Fluchtort eines Geistes - oder Möglichkeiten einer dichterischen Begegnung
DESCRIPTION:Goethes Einstellung zu und Beschäftigung mit China hat verschiedene Phasen durchlaufen: In seiner Jugendzeit noch ganz vom „Sturm und Drang“ geprägt\, rebellierte er zunächst\, wie auch Herder\, gegen den Stil des Rokoko\, der in der „China-Mode“ (Chinoiserie) der damaligen Zeit gipfelte. Jahrzehnte später (1813) beginnt Goethe sich wieder\, und gleichsam wissenschaftlich\, mit China zu beschäftigen\, liest viel über das Land und versucht sogar etwas von der chinesischen Schrift und Sprache zu ergründen. Er habe sich dieses Land\, so schreibt er kurz vor der Völkerschlacht zu Leipzig\, aufgehoben\, um sich in Zeiten der Not dahin zu flüchten – China als geistiger Fluchtort\, sozusagen. Zehn Jahre später wiederum (1824-27) trägt die Beschäftigung mit China auch literarische Früchte\, und zwar in seinem späten Gedichtzyklus „Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten“ sowie in der Ausformulierung seiner Vorstellungen von einer Weltliteratur\, wobei er sich zu einer erstaunlichen Höhe gegenseitiger interkultureller Wahrnehmung emporschwingt. Diese Höhe wird auch sichtbar in der Bekanntschaft mit der Literatur/Dichtung des nahen Orients (Hafiz\, 14. Jh.). Daraus entstand eines seiner größten Werke der „West-östliche Divan“. Man kann deshalb nur bedauern\, dass Goethe\, aufgrund damals noch fehlender Übersetzungen\, nie die große Dichtung Chinas kennenlernen konnte. Was wäre geschehen\, wenn Goethe auch die Gelegenheit gehabt hätte\, die großen Dichter der Tang-Zeit\, Du Fu oder Li Bai (8. Jh.)\, in der Übersetzung zu lesen? \nÜber den Referenten: \nProf. Dr. Karl-Heinz Pohl war seit 1992 Professor für Sinologie an der Universität Trier und ist heute im Ruhestand. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Interkultureller Dialog zwischen China und dem Westen\, chinesische Geistesgeschichte\, Ethik und Ästhetik des modernen und vormodernen China. \nHier geht es zur Registrierung.
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