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SUMMARY:Konfuzius-Institut München: Stimmen aus der Ferne. Die ersten chinesischen Tonaufnahmen im Berlin der 1920er Jahre
DESCRIPTION:Zusammenfassung \nIn den 1920er Jahren entstand in Berlin ein einzigartiges akustisches Fenster nach China: Einige der ältesten bekannten Tonaufnahmen chinesischer Sprachvarietäten wurden hier produziert – fernab ihres eigentlichen Sprachraums. Dieser Vortrag führt in die faszinierende Entstehungsgeschichte dieser Aufnahmen ein\, die heute im Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin aufbewahrt werden. \nIm Zentrum stehen zwei unterschiedliche Projekte: Zum einen Aufnahmen des Hakka-Dialekts\, die im Rahmen eines großangelegten Projekts zur Sprachdokumentation entstanden. Zum anderen Mandarin-Aufnahmen\, die als innovatives Begleitmaterial für das wohl früheste Audiolehrwerk für Chinesisch in Deutschland dienten. Wer waren die Menschen hinter diesen Aufnahmen? Welche Institutionen machten diese Pionierarbeit möglich? Und wer waren die Sprecherinnen und Sprecher\, deren Stimmen bis heute erhalten geblieben sind? \nDer Vortrag beleuchtet nicht nur die historischen Hintergründe und Netzwerke zwischen Wissenschaft\, Technik und Gesellschaft im Berlin der Zwischenkriegszeit\, sondern fragt auch nach der heutigen Bedeutung dieser Aufnahmen. Sie eröffnen Perspektiven für die Sprachwissenschaft\, die Mediengeschichte und die Geschichte der Fachdidaktik Chinesisch in Deutschland. \nÜber den Referenten \nHenning Klöter ist seit 2015 Professor für Neuere Sprachen und Literaturen Chinas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach seiner Promotion an der Universiteit Leiden im Jahr 2003 lehrte er u.a. in Taipei\, Bochum\, Mainz und Göttingen. Zu seinen aktuellen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der chinesischen Sprachwissenschaft in Europa\, Mehrsprachigkeit und Sprachplanung in China sowie die Sprachgeschichte von Überseechinesen. \nWeitere Informationen
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