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Eines hat die Coronakrise eindrucksvoll bewiesen: wir vertrauen Vielen, aber nicht den deutschen Behörden.

Bereitwillig übermitteln wir Wetter-Apps unsere Standortdaten, speichern bei Amazon die Einkäufe der letzten Jahre und zeichnen mit Smartwatches unsere Bergtouren auf. Nur die Corona-Warn-App der Bundesregierung durfte über uns nichts wissen.

In China ist das anders. Dort sammeln die verschiedenen staatlichen Corona-Apps eine Vielzahl persönlicher Daten wie Name, Adresse, Bewegungsmuster und Gesundheitszustand. Doch scheint dies kaum einen Chinesen zu stören. Auf kommerzielle Datenkraken reagiert die chinesische Bevölkerung jedoch äußerst allergisch. Und zwar so allergisch, dass sich die chinesische Regierung veranlasst sah, innerhalb weniger Jahre gleich vier Gesetze zu verabschieden, um seine Bürger vor Datenmissbrauch zu schützen.

Im Rahmen unseres kommenden Webinars “Wem wir vertrauen – China und die Macht der Daten“ stellt Rainer Burkardt, Geschäftsführer der in Shanghai ansässigen Anwaltskanzlei Burkardt & Partner, die Hintergründe und unterschiedlichen Ausrichtungen der verschiedenen Datenschutzgesetze vor. Darüber hinaus erörtert er, wie sich deutsche Unternehmen vor Ort aufstellen müssen, um gesetzeskonform zu handeln und warum Chinas „Gesetzesflut“ im Datenschutz auch Firmen in Deutschland betrifft.

Das Webseminar findet am 23. Juni von 8.30 – 9.30 Uhr über ZOOM statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 €, für Mitglieder des Chinaforums ist die Teilnahme kostenfrei.

Anmeldeschluss ist der 21. Juni.

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