Georg-August-Universität Göttingen: 14. Junges Forum zum chinesischen Recht
19. März
Das Deutsch-Chinesische Institut für Rechtswissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen (DCIR) lädt zu einem spannenden und erkenntnisreichen Event ein, das eine lebendige Brücke zwischen der chinesischen und der deutschen Rechtskultur schlägt – und Studierende wie Dozent:innen gleichermaßen in den Dialog bringt.
Das DCIR stellt im Rahmen seiner Veranstaltung „Junges Forum zum chinesischen Recht“ den Doppelmasterstudiengang „Chinesisches Recht und Rechtsvergleichung“ der Universitäten Göttingen und Nanjing vor. Vorgestellt wird der Doppelmasterstudiengang von Ranling Zhang LL.M. Göttingen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am DCIR der Universität Göttingen. Der Studiengang hat einen Umfang von vier Semestern und ermöglicht den Erwerb von gleich zwei Masterabschlüssen, sodass am Ende die Titel LL.M./LL.M (oec) oder LL.M./M.A. verliehen werden.
Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Rüdiger Krause, Direktor am DCIR, wird es einen spannenden Vortrag von dem renommierten China-Experten und Rechtsanwalt Ralph Koppitz geben mit dem Thema „Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit und in China – Gesetze, Vorschriften und Praxis”. Ralph Koppitz arbeitet als Rechtsanwalt für die Rechtsberatung von RÖDL in Shanghai.
Anschließend wird Prof. Dr. Benjamin Pißler, China-Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Recht in Hamburg, den Teilnehmenden einen interessanten Einblick in die chinesische Rechtsterminologie, insbesondere unter Einsatz von DeepL, bieten.
Zudem gibt Rechtsanwältin Dr. Madeleine Martinek LL.M. (Göttingen), LL.M. oec. (Nanjing) einen aufschlussreichen Überblick über die „Vertragsgestaltung im Chinageschäft unter besonderer Berücksichtigung der chinesischen Schiedsgerichtsbarkeit”.
Auch wird es eine Berufsvorstellung nach dem Master von Minte Nagel, M.A. Göttingen, LL.M. (oec.) Nanjing geben, die als wissenschaftliche Assistentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg arbeitet. Somit bekommen Teilnehmer:innen interessante Berufseinblicke und –perspektiven.