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Chinesische Unternehmen gewinnen in zahlreichen Industriezweigen weltweit Marktanteile. Als Ursachen werden häufig staatliche Subventionen, industrielle Überkapazitäten und eine schwache Binnennachfrage in China genannt. Weniger Beachtung findet hingegen die Rolle des Wechselkurses: Trägt ein strukturell unterbewerteter Renminbi maßgeblich zu den Preisvorteilen chinesischer Unternehmen und damit zum wachsenden Wettbewerbsdruck auf die deutsche Industrie bei?

Der OAV lädt Sie herzlich zu einem Webinar mit Jürgen Matthes, Leiter Internationale Wirtschaftspolitik, Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, ein. Herr Matthes argumentiert, dass die Wettbewerbsprobleme deutscher Unternehmen nicht allein auf heimische Standortfaktoren zurückzuführen sind. Sein Vortrag beleuchtet die Rolle des Renminbi, chinesische Wettbewerbsverzerrungen und die daraus resultierenden Überkapazitäten. Gleichzeitig zeigt er auf, welche wirtschafts- und handelspolitischen Optionen Deutschland und Europa zur Verfügung stehen, um den Folgen dieser Entwicklung zu begegnen.

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