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Im Jahr 2020 führte die chinesische Regierung die sogenannten „Drei Roten Linien“ ein, um die Verschuldung von chinesischen Bauträgern zu begrenzen. Dies löste bei einigen hochverschuldeten Immobilienfirmen schwere Liquiditätskrisen aus und führte zu Baustopps, unfertigen Wohnungen und Geisterstädten.

Innerhalb eines Jahres gerieten mit China Evergrande, Country Garden und Sunac China drei der größten Immobilienentwickler in Schieflage und mussten restrukturiert oder liquidiert werden. Seitdem warten hunderttausende chinesische Käufer auf Wohnungen, die sie bereits bezahlt haben, deren Bau aber stillsteht. Und jene, die bereits im Besitz von Immobilien waren, sehen den Wert ihre Anlagen schwinden.

im Rahmen unseres Webinars mit dem Titel „Schaffe, schaffe, Häusle weg – Chinas Immobilienkrise und deren Auswirkung auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ beleuchtet Bjarne Bauer, Managing Partner bei der NAI Sofia Group Shanghai und Corporate Services Lead für NAI Global Asia Pacific, die Auswirkungen von Chinas Immobilienkrise auf die Branche selbst, deren Zulieferindustrie und die Wirtschaftsentwicklung Chinas im Allgemeinen. Darüber hinaus skizziert er die gesellschaftlichen Folgen der Immobilienkrise und den damit verbundenen Vertrauensverlust.

Das Webinar findet am 30. Juni von 8.30 – 9.30 Uhr über ZOOM statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 €, für Mitglieder des Chinaforums ist die Teilnahme kostenfrei. Anmeldeschluss ist der 28. Juni.