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Mal wieder ist Alibaba der Vorreiter. Nachdem der Konzern zunächst den Handel von Waren vom stationären Laden ins Internet verlagerte, verbindet er nun ebenso erfolgreich das Online- mit dem Offlinegeschäft.

80 Prozent der Einzelhandelsumsätze in China werden noch im stationären Handel erwirtschaftet, und gleichzeitig ist weltweit die E-Commerce-Nutzung in China am höchsten. Mit der Supermarktkette „Hema“ hat Alibaba nun ein Einzelhandelsformat geschaffen, bei dem die Kunden nicht nur sämtliche Produktinformationen über ihr Smartphone abrufen können, sondern auch vor Ort im Laden entscheiden, ob die Ware selbst mitgenommen oder geliefert werden soll. Selbst eine Zubereitung der frischen Nahrungsmittel im eigenen Restaurant ist möglich.

Aber auch deutsche Händler in der Volksrepublik verbinden zunehmend das Offline-Shopping mit dem Online-Erlebnis und rüsten ihre Produkte mit Bildschirmen und QR-Codes aus.

Im Rahmen unseres Workshops „Online oder Offline – aktuelle Herausforderungen beim Vertrieb in China“ berichten die in China lebenden Referenten Thaddäus Müller und Florian Braunsteiner von Fiducia Management Consultants über die aktuellen Kaufgewohnheiten chinesischer Konsumenten und die daraus resultierenden Herausforderungen für den Einzelhandel. Des Weiteren geben sie praktische Tipps für die Auswahl geeigneter Vertriebsmodelle und -partner und wie der Auf- und Ausbau des Handels in China erfolgreich gemeistert werden kann.

Darüber hinaus diskutiert Björn Rentzsch, Geschäftsführer des neu gegründeten Geschäftsfelds „Temial“ von Vorwerk, seine Erfahrungen mit dem integrierten Geschäftsmodell von On- und Offlinehandel beim Vertrieb eines neuartigen Teeautomaten. Mit 20 Jahren Chinaerfahrung hat die Firma tiefen Einblick in Chinas heimischen Verbrauchermarkt und bereits das Vertrauen von mehr als 400.000 Familien gewonnen. Zu Vorwerks erfolgreichsten Produkten in China gehören neben dem Hightech-Teekocher auch Kobold Staubsauger und die Multifunktions-Küchenmaschine Thermomix.

Der Workshop findet am 6. Juni von 9.30 – 13.00 Uhr in den Räumen des Steelcase Learning + Innovation Center, Brienner Str. 42, 80333 München, statt und richtet sich insbesondere an mittelständische Unternehmen, die ihr Vertriebsnetz in China auf- und ausbauen oder umstrukturieren möchten.

Im Anschluss besteht bei einem gemeinsamen Mittagessen die Möglichkeit, sich auszutauschen und das Thema zu vertiefen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 250 € zzgl. 40 € Servicepauschale (inkl. MwSt.). Mitglieder des Chinaforums erhalten 10% Ermäßigung auf die Teilnahmegebühr. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2019.

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