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Vor fünf Jahren riefen die Regierungen Deutschlands und Chinas eine Innovationspartnerschaft ins Leben, die bei der deutschen Industrie gleichermaßen auf Unverständnis und Misstrauen stieß. Wieso sollten deutsche Firmen Chinas Innovationskraft beflügeln und ihr geistiges Eigentum in chinesische Hände geben?

Mittlerweile zählen chinesische Unternehmen in vielen Bereichen zu den innovativsten der Welt und bringen in Hochgeschwindigkeit neue Produkte und Geschäftsmodelle auf den Markt. Wer mithalten möchte, muss zwangsläufig eigene Innovationskonzepte verfolgen und häufig auch mit chinesischen Partnern zusammenarbeiten.

Somit ist Innovation in China für viele deutsche Unternehmen keine Frage mehr des „ob“, sondern des „wie viel“ geworden.

Im Rahmen der Veranstaltung „Wird Deutschland abgehängt? – Innovation in China“ stellt Prof. Dr. Zheng HAN, Inhaber des goetzpartners Lehrstuhl für Innovation und Unternehmertum am Deutsch-Chinesischen Hochschulkolleg der Tongji Universität, die Ergebnisse des aktuellen „Greater Shanghai Innovation Survey“ vor, der von ihm federführend erstellt und von der AHK Shanghai veröffentlicht wurde. Darüber hinaus beleuchtet er die Besonderheiten des chinesischen Innovationsökosystems und dessen Implikationen für deutsche Unternehmen.

In einem weiteren Vortrag gibt Linda Chang, General Manager der IP-Kanzlei und -Beratung Rouse, Einblick in die Rolle der chinesischen Regierung bei der Schaffung eines innovationsfreundlichen Umfelds und der Patentierung neuer Produkte. Weiterhin schildert Frau Chang, wie bei Innovationsprojekten mit chinesischen Partnern geistiges Eigentum sinnvoll geschützt werden kann (Vortrag in englischer Sprache).

In der anschließenden Diskussionsrunde mit den Referenten schildert Kurt Fasser, langjähriger Mitarbeiter bei der Siemens AG in China, die Bedeutung gemeinsamer Innovation für die Erhaltung der deutschen Wirtschaftskraft in der Volksrepublik.

Die Veranstaltung findet am Montag, den 22. Juli 2019 von 18.00 bis 20.00 Uhr im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Prinzregentenstraße 28, 80538 München, statt. Im Anschluss können Sie bei einem Get-together mit den Referenten und Teilnehmern das Thema vertiefen und Erfahrungen austauschen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 55 Euro, für Mitglieder des Chinaforums 45 Euro. Diese ist an der Abendkasse in bar zu entrichten.

Anmeldeschluss ist der 17. Juli 2019.

Partner der Veranstaltung ist das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung und unter Vorlage eines Lichtbildausweises vor Ort möglich ist.