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Das Chinabild in Deutschland bewegt sich seit jeher zwischen Extremen. Von der durch westliche Missionare ausgelösten Chinaeuphorie im 17. und 18. Jahrhundert über die Angst vor der „gelben Gefahr“ bis hin zum „Chinavirus“.

In den letzten Jahren wurde das Chinabild hierzulande weniger durch die Wirtschaft, als vielmehr durch die Politik und traditionellen Medien bestimmt.

Gleichzeitig sollte nicht übersehen werden, dass insbesondere die jüngere Generation ihr Chinawissen fast ausschließlich aus dem Internet sowie auf Social-Media-Plattformen generiert. Fernab vom etablierten Journalismus prägen dort die Algorithmen die digitalen Recherchen, Informationen sowie die Wahrnehmung Chinas.

Im Rahmen unseres kommenden Webseminars „Zwischen Taz, Table und TikTok – Chinabilder in den deutschen Medien“ beleuchtet Dr. Jonas Polfuß, Marketing-Professor an der IU Internationale Hochschule, den jüngeren Wandel deutscher Chinabilder sowohl im etablierten Journalismus als auch in neueren Medien. Dabei werden größere Medienanalysen und jüngste Kontroversen, die sich um die China-Berichterstattung drehen, berücksichtigt.

Darüber hinaus analysiert der Referent, wie sich angesichts des Medienwandels das Chinabild in Deutschland weiter verändern wird. Dabei gilt es auch zu klären, ob bei der künftigen Länderwahrnehmung nicht eher Generations- als Kulturunterschiede die entscheidende Rolle spielen werden.

Das Webseminar findet am 15. Februar von 8.30 – 9.30 Uhr über ZOOM statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 25 €, für Mitglieder des Chinaforums ist die Teilnahme kostenfrei.

Anmeldeschluss ist der 10. Februar.

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